Einnahmenbericht März 2017

Und schon ist ein weiterer Monat vorbei. Der März hatte es in sich. Mein Referenzmarkt – der Swiss Market Index – stabilisierte sich und stieg schlussendlich um 1,3%. Meine Underlyings fluktuierten ziemlich stark und sorgten so für ein ziemliches Auf und Ab meines Kontos. Zum Teil wurden bereits Positionen bis in den Mai gerollt. Kommen wir zu den Zahlen.

Geschlossene Positionen (=Optionseinkommen)

CSGN PMCC geschlossen | +26 CHF

GZF PMCC geschlossen | +23.50 CHF

TKA Call März17@25 | +32.50 CHF

TKA Call April17@25 | +22 CHF

DTE Call April17@16.50 | +13 CHF

ABB CallMärz17@23.50 | +19.50 CHF

FTE PMCC geschlossen | +20 CHF

UBS Call April17@16.50 | +10.50 CHF

AHO Call April17@20.50 | +44.50 CHF


Total: +211.50 CHF

Total Veränderung NetLiqValue: +26 CHF (+1,1%)

Entwicklung Underlyings & monatliche Kosten: – 185.50 CHF


Offene Positionen Ende März / P&L

ABB April / Juni | +1 CHF

AHO Mai / Sept | – 12 CHF

DTE April / Juni | + 30 CHF

LHA April / Sept | + 13 CHF

NOK April / Sept | + 13 CHF

TKA Mai / Sept | – 106 CHF

UBS Mai / Juni | – 69 CHF

Kommentar:

Wir sehen hier erneut sehr schön die Vor- und Nachteile des PMCC. Einerseits konnte mit dem Verkauf von Optionen bzw. dem Schliessen von Positionen im Gewinn ein Ertrag von CHF 211.50 erwirtschaftet werden. Dem gegenüber standen aber (Buch-)Verluste bei den Underlyings in der Höhe von CHF 185.50, was zu einem Kapitalzuwachs von CHF 26 geführt hat.

Die gefährdetste Position momentan ist die UBS. Dort muss ich die Long-Position bald rollen oder mit einem Verlust schliessen. Die beiden anderen Juni-Positionen sehen gut aus. Ich hoffe, sie ohne Verlust rollen oder schliessen zu können.

Sowohl UBS als auch ThyssenKrupp (TKA) kamen im März gehörig unter Druck. Es hat sich gezeigt, dass für dem PMCC vor allem defensive Werte geeignet sind. Ich werde in Zukunft vermehrt darauf achten, Poor Man’s Covered Calls auf Aktien mit niedriger Vola zu schreiben.

Meine Sparquote konnte ich aufgrund einer verspäteten Steuerrückzahlung nicht einhalten. Diese ist jetzt aber eingetroffen, sodass im April kompensatorisch mehr überwiesen wird. Wird das eingerechnet, dann sieht die Grafik wie folgt aus:

Die Differenz wurde im März grösser, da statt des „budgetierten“ Ertrags von CHF 85 „nur“ CHF 26 erwirtschaftet wurde. Bei dieser aggressiven Strategie ist aber mit Schwankungen zu rechnen, weshalb ich optimistisch bin, das Jahresziel zu erreichen.

Wie sehen eure Monatsergebnisse aus?

Webinar zum Poor Man’s Covered Call

Hallo zusammen

Ein Blog kann manchmal ganz schön trocken sein – ein Meer an Buchstaben! Wer sich eine wirklich anschauliche Erklärung zum PMCC und dem Vergleich zum normalen Covered Call anschauen möchte, dem sei das unten eingebettete Video empfohlen. Es lohnt sich, bis ca. 1:10 h zu schauen. Danach folgt nur noch Werbung. Die erste Stunde ist aber wirklich lehrreich! Viel Spass beim Schauen.

PMCC – Ein Praxisbeispiel (Setup, rollen, P&L)

Beim Poor Man’s Covered Call verdient man Geld mit verkauften Prämien. Realisiert wird der Gewinn entweder beim Verfall – die Optionen verfallen dann hoffentlich ohne Wert – oder mit dem Zurückkaufen der Option. Ich stelle direkt beim Öffnen der Position eine Order ein und kaufe die Optionen jeweils zu 0.04€/CHF/$ zurück. Wird dieser Auftrag ausgeführt, wird wiederum eine neue Position, entweder mit späterem Verfall oder tieferem Strike, eröffnet.

Damit die Prämie aber auf 0.04 sinkt, müssen einige Faktoren zusammenspielen. Folgende Faktoren haben einen negativen Einfluss auf Optionspreise:

Zeit: Je weiter weg die Option vom Verfallsdatum ist, desto größer ist auch die Chance auf eine grosse Veränderung. Diese Chance wird als Zeitwert in der Option sichtbar. Wenn jetzt Zeit verstreicht, ohne dass die Aktie sich zum Strike hin bewegt, dann sinkt dieser Zeitwert. Als Verkäufer von Optionen verdient man also Geld mit Warten.

  • Kursentwicklung: Sinkt der Kurs, dann sinkt die Option – zum Teil extrem schnell. Es kann also sein, dass man in wenigen Tagen mehrere Male nach unten rollen muss, sprich Optionen zurückkaufen und auf einen niedrigeren Strike erneut verkaufen. Dem schnellen Gewinn der Optionen steht dann der Verlust im Underlying gegenüber. Dazu unten ein Praxisbeispiel.
  • Implizite Volatilität: Rechnen die Anleger mit großen Schwankungen, so schlägt sich dies direkt in den Optionsprämien nieder. Für uns als Verkäufer ist eine sinkende (nicht aber eine niedrige!) Volatilität hilfreich – sie führt zu stark sinkenden Optionspreisen, so dass wir die Position schnell mit Gewinn abschließen können.

Von den obigen Faktoren kann der erste schon mal nicht gegen uns laufen. Die Zeit arbeitet zuverlässig für uns. Wieviel dies bringt, wird mit der Kennzahl “Theta” angegeben.

Die Kursentwicklung ist ein zweischneidiges Schwert. Ideal und mit dem größten Gewinn verbunden ist ein stabiler oder stark ansteigender Kurs. Ein sinkender Kurs führt zwar zu schnellen Gewinnen bei den Optionsprämien. Auf dem Underlying gibt aber erfahrungsgemäß Verluste zu verzeichnen, welche die Gewinne drei- bis viermal übersteigen.

Die Volatilität ist beim PMCC ein kleineres Problem als beim traditionellen Stillhalter. Steigende Volatilität führt zu steigenden Optionspreisen. Beim PMCC besteht auch die Long-Position aus einer Option, sodass dort der Anstieg der Vola zu einem Gewinn führt, der den Verlust auf der Shortseite meist übersteigt. Allerdings geht steigende Volatilität eigentlich immer mit Kursverlusten einher. Diese sind in jedem Fall größer als das bisschen Preisanstieg durch den Volaanstieg. Beim PMCC spielt die Vola bei der Auswahl der Trades entsprechend eine kleinere Rolle.

Ich möchte nun ein konkretes Beispiel anführen, das ich schon in einem anderen Post ansatzweise gezeigt hatte: Meinen PMCC auf UBS.

Eröffnet wurde die Position am 25. Januar:

+1 UBSN Call Jun17 Strike 15 2.40

-1 UBSN Call Feb17 Strike 17.50 0.35

Einstandspreis 2.05

Bei dieser Ausgangslage waren meine Gewinnmöglichkeiten wie folgt: Sollte der Kurs stark ansteigen, so würde die Differenz (der “Spread”) meiner Optionen auf 2.50 steigen und ich würde einen Gewinn von 0.45 abzüglich Gebühren erwirtschaften. Bleibt der Kurs unverändert, so verfällt die Option wertlos und der Gewinn läge bei 0.35 ab-/zuzügl. Veränderung beim Underlying. Bei sinkenden Kursen gibt es 0.35 Gewinn, auf das Underlying entstehen dann aber wie oben erklärt grössere Verluste.

Kurz darauf sank der Kurs aufgrund von schwachen Jahreszahlen extrem stark. Bereits am 27.02. – zwei Tage später – wurde die Option nach unten gerollt.

+1 UBSN Call Feb17 Strike 17.50 0.12 (Ja, hier hatte ich meine “Regel” mit den 0.04 noch nicht…)

-1 UBSN Call Feb17 Strike 17.00 0.25

—-

Neuer Einstandspreis 2.05+0.12-0.25 = 1.92

Die Long-Option hatte hier einen Verlust von 100 CHF produziert und der Call “nur” einen Gewinn von CHF 20 nach Gebühren. Sollte sich die Aktie hier wieder schnell erholen, so wäre der Maximalgewinn jetzt 0.08. Die Differenz der Strikes hat sich nämlich durch das Rollen nach unten auf CHF 2 reduziert, der Einstandspreis liegt neu bei 1.92. Es ging aber nicht aufwärts, sondern schnell abwärts. Am 01. Februar wurde die Option erneut nach unten gerollt:

+1 UBSN Call Feb17 Strike 17.00 0.05

-1 UBSN Call Mar17 Strike 16.71 0.22

Neuer Einstandspreis 1.92+0.05-0.22 = 1.75

Erneut wurde der Call nach unten und hinten (“down and out”) gerollt. Und mit diesem Trade wurde nun ein “Aufwärtsrisiko” eingegangen. Sollte die UBS sich rasch erholen, so stünde ein Verlust zu buche. der Einstandspreis ist mit 1.75 nun höher als der maximale Spread von 1.71. Dies ist aber absolut okay, wenn nicht mit einer Erholung gerechnet wird. Und natürlich kam die Erholung nicht. Am 24. Februar erfolgte der nächste „Roll“:

+1 UBSN Call Mar17 Strike 16.71 0.04

-1 UBSN Call Apr17 Strike 16.50 0.16

Neuer Einstandspreis 1.75+0.04-0.16 = 1.63

Das Aufwärtsrisiko wurde weiter erhöht. Bei einem starken Anstieg bis April könnte ein Verlust von CHF 13 vor Gebühren entstehen. Das Underlying hat sich mittlerweile tatsächlich erholt und liegt noch mit ca. CHF 90 im Verlust. Die Prämieneinnahmen belaufen sich auf CHF 77. Außerdem sind CHF 6 an Gebühren entstanden (8 * 0.75).

CHF 71 netto an Prämieneinnahmen entspricht knapp 30% auf die CHF 240 Einsatz – in 45 Tagen! Das Potential für regelmäßiges Einkommen tritt da voll zu Tage.

 

Schlussfolgerungen:

  • Ihr seht, dass es sehr schnell in die falsche Richtung gehen kann. Allerdings lässt sich durch konsequentes Rollen viel Geld wieder reinholen.
  • Die Optionsprämien sinken mit sinkendem Strike ebenfalls. Die erste Prämie von 0.35 CHF entsprach noch 14.6% der Long-Option. Die bisher letzte Prämie von 0.16 CHF war in Bezug auf die 2.40 noch 6.66%, also weniger als die Hälfte.
  • Geht es schnell abwärts, so kann man dazu “gezwungen” werden, ein Aufwärtsrisiko einzugehen. Vermeiden liesse sich dies nur durch den Verkauf von längerlaufenden Optionen. Ich persönlich riskiere lieber ein wenig mehr, als monatelang auf eine kleine Prämie zu warten. Bisher geht die Rechnung auf.

Wie seht ihr das? Habt ihr auch schon einen PMCC gehandelt? Ich würde mich über eure Kommentare freuen!

P&L im Feburar – Mein erster Monatsbericht

Willkommen zum ersten Monatsbericht. Der Februar war mein erster voller Monat, in welchem ich meine Optionsstrategie handelte. Nach und nach löste ich meine letzten Bull Put Spreads etc. auf. Vielleicht dazu ein Gedanke: Weshalb beschränke ich mich auf den Poor Man’s Covered Call?

  1. Liquidität, Gebühren und Slippage. Das Problem beim Bull Put Spread war immer die Auflösung. In den Trade bin ich meist gut gekommen, indem ich die einzelnen «legs» gekauft und verkauft habe (engl. «legging into the trade»). Beim Ausstieg verlor ich über den Bid-/Ask-Spread meist den grössten Teil meines (strategiebedingt sehr geringen) Gewinns. Mein Broker lässt leider (NOCH!) keine Kombi-Orders zu, womit ich auch beim Ausstieg aus dem Trade gezwungen bin, die einzelnen «legs» zurückzu(ver)kaufen. Fazit: Es war einfach unbefriedigend.
  2. Einfachere Anpassung.Wenn ein Trade in die richtige (oder auch in die falsche) Richtung läuft, ist es viel einfacher, dies abzufedern bzw. mitzunehmen. Ein kontinuierliches Absinken des Underlyings kann zum wiederholten Verkauf von Optionen genutzt werden, wodurch der Maximalverlust kaum je erreicht wird.

Geschlossene Trades im Februar:

14.02.17; Novartis; Long Call: + CHF 240; Prämien: – CHF 173; Gebühren: – CHF 4.50; Total: + CHF 62.50

23.02.17; Nestlé; Long Call: + CHF 105; Prämien: – CHF 18; Gebühren: – CHF 3; Total: + CHF 84

Spannend: Bei beiden kam der Gewinn über die Long Calls, nicht über das Schreiben von Optionen!

Prämieneinnahmen (geschlossen)

UBS +35 CHF

Deutsche Telekom: +11.50€

ABB +33.50 CHF

Gesamtertrag Depot vor Buchgewinn/ -verlust

+ 226.50 CHF

Buchgewinne /-verluste (laufend):

UBS; Long Call: – CHF 140; Prämien: + CHF 61; total: – CHF 78

ABB; Long Call: – CHF 87; Prämien: + CHF 50; total: – CHF 37

Deutsche Telekom; Long Call: +/- €0; Prämien: + €13; total: + €13

CSGN (am 01.03.17 geschlossen, zählt für den nächsten Monat): total: + CHF 29

ThyssenKrupp; Long Call: – €95; Prämien: + €28; total: – €67

Engie S.A.; Long Call: + €11; Prämien: – €5; total: + €6

 

Gebühren (monatlich):

Realtime Eurex via Degiro: – €10.50

 

Depotentwicklung:

31.01.17: CHF 2000

Sparanteil: + CHF 250

Entwicklung Depot: + CHF 113 / 5% (SMI: +2.5%)

28.02.17: IST: CHF 2363 / SOLL: CHF 2575

 

Depotentwicklung 2017

 

Die obigen Zahlen gehen nicht ganz auf, weil ich den Bericht jetzt erst, am 01. März schreibe und die Kurse leider nicht notiert hatte. Mir ist es wichtig, nicht nur die Prämieneinnahmen aufzuschreiben, sondern die dazugehörigen Buchgewinne und -verluste der Long Calls dazuzurechnen. Der Poor Man’s Covered Call hat ja ein viel grösseres Risiko, dass die Underlyings Totalverlust erleiden. Deshalb muss man die schon ziemlich genau im Auge behalten.

Der UBS-Call beispielsweise ist (bzw. war, er hat am ersten März-Handelstag brutal aufgeholt) tief im Minus. Dafür habe ich schon satt Prämien kassiert und bin optimistisch, profitabel aus dem Trade rauszukommen. Schliesslich bleibt mir noch Zeit bis im Juni, darauf Optionen zu schreiben und auf eine Erholung der UBS-Aktie zu hoffen.

Meinem Plansoll für 2017 laufe ich hinterher, da im Januar unnötige Verluste durch dumme Spekulationen erlitten wurden. Die geplante Sparrate von CHF 250 wurde jedoch einbezahlt und die Kontoentwicklung war mit + CHF 113 besser als das «budgetierte» Plus von CHF 75. Mir ist jedoch bewusst, wie sehr das positive Börsenumfeld dazu beiträgt.

Ich bin gespannt auf den März und freue mich darauf, erneut viel über den Optionshandel zu lernen.

Liebe Grüsse

Euer Kilian


NACHTRAG

Viele Blogs – viele Berechnungsgrundlagen für den monatlichen Bericht. Weil viele Händler die Gewinne und Verluste der Underlyings erst dann einberechnen, wenn diese Position geschlossen wird, habe ich diese Zahl ebenfalls berechnet. Ich nenne es „Gesamtertrag vor Buchgewinn /-verlust“ und habe im ersten Monat die sensationelle Zahl von 226.50 CHF erwirtschaftet!

Mein erster abgeschlossener Trade

Am Valentinstag konnte ich meinen ersten Poor Man’s Covered Call mit Gewinn abschliessen. In diesem Beitrag erkläre ich, wie es dazu kam und was ich aus diesem Trade für mein weiteres Vorgehen lerne.

Eingegangen bin ich den Trade am 02.02.17, also nur zwölf Tage früher. Hier die Aufstellung:


NOVN @ 72.15

Long NOVN Strike 68 Sep17 Call @ 4.84

Short NOVN Strike 72 Mar17 Call @ 1.29

Total PMCC: 355 | Verkaufter Zeitwert: 45


Wie ihr seht, erfolgte der Einstieg zu einem sehr guten Zeitpunkt. In den darauffolgenden sieben Tagen stieg der Kurs steil an. Bereits am 07. Februar war der Kurs von Novartis bei CHF 74 und der Zeitwert des Short-Call hatte sich in intrinsischen Wert verschoben. Mein Gewinn lag nahe des Maximums von CHF 45. In diesem Moment hatte ich zwei Möglichkeiten:

1.  Die Position für einen Gewinn schliessen.

Hier wäre das Geld freigeworden für eine Investition in ein anderes Underlying. Der Gewinn hätte irgendwo zwischen CHF 35 – 40 betragen (nach Gebühren).

2. Den 72er Call zurückkaufen und den 74er verkaufen.

Hier würde das Risiko erhöht, gleichzeitig aber auch die Gewinnmöglichkeit.

Ich wählte am 07. Februar die zweite Möglichkeit. 


Kauf März Call Strike 72 @ 2.56

Verkauf März Call Strike 74 @ 1.26

Kosten PMCC neu: 4.84 – 1.29 + 2.56 – 1.26 = CHF 485 (+130)

Max. Gewinn neu: CHF 115 (+70)


Für ein zusätzliches Risiko von CHF 130 erhöhte ich den möglichen Gewinn um CHF 70. Ich würde dies NICHT so empfehlen und auch nicht mehr so machen. Im Sinne der Diversifikation hätte ich die CHF 130 Risiko besser in ein anderes Underlying gesteckt. Es gibt genügend Werte, die sich für einen PMCC eignen. In der Zukunft werde ich also die Position für einen Gewinn schliessen und einen neuen PMCC schreiben.

Nach meiner Anpassung stieg der Kurs fleissig weiter. An einem schwachen Tag kaufte ich dann die Position zurück, weil sie für meine Kontogrösse viel zu gross war.


Kauf März Call Strike 74 @ 1.72

Verkauf Sep Call Strike 68 @ 7.24

Gebühren total: 6 x CHF 0.75 = 4.50 (6.7% des Gewinns)

P&L: + CHF 62.50 (14.5%)


Fazit:

Ich lerne aus diesem Trade, dass ein PMCC sehr schnell zum maximalen Gewinn laufen kann. Anstatt mit Risiko grössere Gewinnchancen einzukaufen, empfiehlt es sich, ein neues Underlying zu suchen und auf dieses einen PMCC zu schreiben. Die Gebühren sind in einem erträglichen Rahmen und schmälern den Gewinn nicht zu sehr.

Ein weiterer Punkt ist die Liquidität. Der Long Call (Sep17, Strike 68) war am Ende ziemlich illiquide, weil er so tief im Geld war. Durch diese „Slippage“ habe ich sicherlich CHF 5 verschenkt / verloren. Dies ist sicher ein Problem, dass ich langfristig beobachten muss.

Insgesamt ein sehr schöner, erfolgreicher Trade, aus dem ich viel lernen konnte. Was meint ihr zu dem Trade? Kauft ihr zusätzliche Gewinnmöglichkeiten durch Risiko oder diversifiziert ihr lieber auf weitere Basiswerte?